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Mitgliederinformation

Auswertung zur Abstimmung
7. April 2026 durch
Mitgliederservice


Liebe Mitglieder,

unsere Abstimmung zur Frage, wie wir den Verein finanziell weiter stabil aufstellen, ist beendet. Insgesamt haben 89 Mitglieder teilgenommen. Erst einmal: Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben, mit abzustimmen und ihre Gedanken mit uns zu teilen.

Das Ergebnis ist recht deutlich: Die größte Gruppe hat sich dafür ausgesprochen, das bestehende Modell grundsätzlich beizubehalten und die bereits geltende Quartalsregel künftig konsequent umzusetzen. Das heißt konkret: Mitglieder, die länger als drei Monate keine Zusatzpauschale in Anspruch nehmen und damit den Satzungszweck nicht aktiv wahrnehmen, sollen künftig ausgeschlossen werden. Realistisch betrifft das vor allem Mitglieder, deren tatsächlicher Bedarf dauerhaft unter 5 g pro Quartal liegt, also unter 20 g pro Jahr. Der Beschluss dazu wird in den nächsten Tagen gefasst und alle Mitgliedern die länger als 3 Monate nicht da waren, werden konsequent ausgeschlossen.

Uns ist bewusst, dass dieser Schritt nicht für alle angenehm ist. Trotzdem ist eine Veränderung aus unserer Sicht notwendig, wenn wir den Verein wirtschaftlich tragfähig halten wollen. Wir können es uns auf Dauer schlicht nicht leisten, eine größere Zahl an Mitgliedschaften mitzuführen, die nur auf dem Papier bestehen, aber keine aktive Nutzung erkennen lassen. Gleichzeitig hängen verschiedene laufende Kosten unmittelbar an der Zahl unserer Mitglieder, zum Beispiel Versicherungsbeiträge. Wenn sich die Mitgliederzahl durch die konsequente Umsetzung der bestehenden Regel etwas reduziert, spart uns das also ganz konkret Kosten.

Der positive Effekt ist außerdem: Wir können dadurch wieder neue Mitglieder aufnehmen, auch ohne Empfehlung. Denn wir wollen und müssen sicherstellen, dass die Plätze im Verein den Menschen zur Verfügung stehen, die den Vereinszweck auch tatsächlich wahrnehmen wollen.

Wir hoffen, dass sich die finanzielle Situation des Vereins dadurch bis Oktober 2026 spürbar entspannt und wir auf dieser Grundlage ohne weitere Anpassungen auskommen. Im Oktober werden wir die Lage dann erneut gemeinsam bewerten.

Wichtig ist uns auch noch einmal dieser Punkt: Cannabis ist ein Naturprodukt. Es ist nicht unbegrenzt lagerfähig, nicht beliebig planbar und nicht auf Knopfdruck jederzeit in jeder Menge verfügbar. Wir tragen als Verein die Verantwortung für die gesamte Kette --> vom Samen bis zur Abgabe. Gleichzeitig dürfen wir nur für unseren aktuellen Mitgliederkreis bedarfsgerecht produzieren. Und genau darin liegt auch die Herausforderung: Wenn produzierte Mengen innerhalb dieses festen Kreises nicht abgenommen werden, können wir sie eben nicht einfach anderweitig verkaufen oder flexibel auf einen größeren Markt ausweichen. Diese Realität macht ein Höchstmaß an Flexibilität leider unmöglich. Wir können nicht wie der kanadische Medizinalmarkt überproduzierte Mengen die dort nicht abgenommen werden zu Schleuderpreisen an andere Märkte verschiffen und den Leuten vorgaukeln es wäre in irgendeiner Matrix langfristig möglich Cannabis für 3€ das Gramm zu produzieren. Vielmehr handelt es sich hier um eine KPU (kurzfristige Preisuntergrenze) die lediglich die variblen Stückkosten (bei Energiepreisen und Produktionskosten von denen man als Einwohner Deutschlands nur Träumen kann) abdecken.

Vielen Dank auch für die vielen zusätzlichen Ideen und Hinweise. Wir werden diese nicht unter den Tisch fallen lassen, sondern ebenfalls im Kommentarbereich zur Diskussion stellen. Bitte achtet dabei auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Unterschiedliche Meinungen sind völlig in Ordnung, wir müssen nicht alle einer Meinung sein, um vernünftig miteinander zu sprechen.

Danke für eure Offenheit, eure Beteiligung und auch für die ehrlichen Rückmeldungen. Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Mitglieder sich konstruktiv mit der Zukunft des Vereins auseinandersetzen. Genau das hilft uns gerade sehr.

Beste Grüße

Euer Team der Green Leaf Society e.V.



Die eingegangenen Vorschläge aus Frage 5:

  1. Wir brauchen definitiv mehr Mitglieder, die Hälfte vom Soll ist zu wenig.
  2. Pauschale mit monatlicher Lastschrift ggf.
  3. Vielleicht eine vierteljährliche Servicepauschale, die flexibel angepasst werden kann, je nach finanziellem Bedarf unseres Vereins.
  4. Eventuell die Mitgliederzahl weiter erhöhen. Das sollte dann etwas mit den Fixkosten skalieren.
  5. 200 € Zusatzpauschale pro Monat wäre mein Vorschlag. Ein Modell mit der Möglichkeit, dass Kontingente verfallen können, würde nur zu Diskussionen führen.
  6. Ich finde das aktuelle Modell am besten, da ich Gering-User bin, verstehe aber die Probleme. Es soll am Ende das Modell sein, das die Zukunft des Clubs am besten garantiert, also wenn nötig auch B oder C. Auch könnte offener für freiwillige Spenden unter den Mitgliedern geworben werden.
  7. Erhöhung des Mitgliedsbeitrags.
  8. Ergänzung zu 4: Ein Problem sehe ich für mich persönlich bei längeren Reisen. Dafür fände ich eine Pausier- oder Reduzier-Option mit einem Monat, maximal zwei Monaten Vorlauf wichtig.
  9. Vielleicht wurde es schon abgefragt, aber interessant wäre aus meiner Sicht, welche Bedürfnisse die Mitglieder tatsächlich haben und wie viel sie bereit sind, dafür zu zahlen. Wenn etwa die Hälfte der Mitglieder nicht regelmäßig etwas abholt, könnte das auch darauf hindeuten, dass die Mindestmenge von fünf Gramm für viele zu hoch ist. Denkbar wären kleinere Mengen zu höheren Preisen oder auch ein solidarisches Modell mit abweichenden Beiträgen je nach Bedarf oder finanzieller Situation.
  10. Ich persönlich hätte nichts dagegen, den Gramm-Preis zu erhöhen.
  11. Grundsätzlich finde ich alle Optionen irgendwo in Ordnung — Hauptsache, der Club kann weiterhin bestehen bleiben. Option A präferiere ich am ehesten, da ich lieber etwas flexibler vorbeikomme. Dennoch wären auch andere Optionen grundsätzlich in Ordnung. Vielen Dank für all die Mühe und Kraft, die ihr hier reinsteckt.
  12. Ich denke, dass feste Abos oder Pauschalen mit Blick auf Abhängigkeitsrisiken problematisch sein können. Natürlich sehe ich das Problem, aber leider auch keine zufriedenstellende Lösung. Außerdem stellt sich die Frage, ob durch die Änderungen im Bereich Telemedizin stabile Neumitglieder zu erwarten sind. Ihr macht das alles großartig trotz der Widrigkeiten.
  13. Ist eine Skalierung nach oben möglich? Wird das Problem mit mehr Mitgliedern gelöst?
  14. Die bestehende Quartalsregel zunächst so erweitern, dass ab sofort mindestens 10 g pro Quartal abgenommen werden müssen. Wenn das finanziell nicht haltbar sein sollte, gegebenenfalls später Erhöhung auf mindestens 15 g pro Quartal.
  15. Option C wäre grundsätzlich ebenfalls denkbar, wenn Abweichungen berücksichtigt werden könnten. Zum Beispiel, dass jede Person zwei- bis dreimal im Jahr den Bedarf überschreiten darf. Gerade im Sommer, etwa bei Festivals, kann der Bedarf höher sein als im Winter. Denkbar wäre auch eine Art gleitende Mindestmenge: Man zahlt monatlich einen Betrag, kann Mengen aber ansparen und später in größerem Umfang beziehen.
  16. Etwas höhere Grundbeiträge bei gleichzeitig keiner Verpflichtung zur Abnahme
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